Klopfen aus dem Sarg: Frau in Ecuador fälschlich für tot erklärt

Ein EKG Gerät zeigt eine Herzkurve.

In einer außergewöhnlichen Wendung des Schicksals erlebte Bella Montoya, eine 76-jährige pensionierte Krankenschwester aus Ecuador, ihre eigene Totenwache. Nachdem das Martín-Icaza-Krankenhaus in der Küstenstadt Babahoyo sie für tot erklärt hatte, wurde sie später während ihrer eigenen Totenwache im Sarg lebendig gefunden.

Montoya war mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Martín-Icaza-Krankenhaus eingeliefert worden. Dort erlitt sie einen Herz-Kreislauf-Stillstand und reagierte nicht auf Wiederbelebungsmaßnahmen. Der diensthabende Arzt erklärte sie daraufhin für tot und übergab der Familie eine Sterbeurkunde.

Das Erwachen während der Totenwache

Fünf Stunden in die Totenwache hinein schlug Montoya mit ihrer linken Hand gegen die Sargwand. Ihr Sohn, Gilbert Balberán, der bei der Totenwache anwesend war, berichtete davon in einem von lokalen Medien ausgestrahlten Video. Der Schock, den diese Szene bei den Anwesenden auslöste, führte dazu, dass Montoya umgehend zurück ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die lebensrettende Versorgung

Im Krankenhaus wurde Bella Montoya mit Sauerstoff versorgt und ihr Zustand stabilisierte sich. „Ihr Herz ist stabil“, erklärte Balberán gegenüber der Zeitung El Universo. Als ein Arzt sie in die Hand kniff, reagierte sie – ein weiterer Beweis dafür, dass sie lebte.

Die Umstände von Montoyas scheinbarem Tod und anschließender Wiederbelebung sind nun Gegenstand einer Untersuchung. Es bleiben viele Fragen offen, einschließlich der Rolle des Krankenhauses und des diensthabenden Arztes, der Montoya fälschlicherweise für tot erklärte.

Die Folgen des Vorfalls

Die Ereignisse haben die Familie und die Öffentlichkeit erschüttert und zu Aufrufen nach einer gründlichen Untersuchung und Gerechtigkeit geführt. Während Bella Montoya sich von ihrem außergewöhnlichen Erlebnis erholt, hofft ihre Familie auf Antworten und Änderungen, um zu verhindern, dass solche Fehler in der Zukunft erneut passieren.

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Balberán, der seinen Besuch bei seiner Mutter auf der Intensivstation schilderte, zeigte sich tief bewegt von dem Vorfall. „Nach und nach begreife ich, was passiert ist. Jetzt bete ich nur noch dafür, dass sich der Gesundheitszustand meiner Mutter verbessert. Ich möchte, dass sie lebt und an meiner Seite ist“, sagte er. Seine Hoffnungen und Gebete repräsentieren die Gefühle einer Familie, die trotz ihrer Erschütterung und Verwirrung fest entschlossen ist, sich für die Gesundheit und das Wohlergehen von Bella Montoya einzusetzen.

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